Weiter Katzensterben in den Straßen und Parks von Córdoba – und kein Ende in Sicht. Helfen Sie uns?

Jedes Jahr geschieht, über viele Monate hinweg, in den Straßen und Parks unserer Stadt etwas so Dramatisches wie Unbemerktes: Hunderte von Kätzchen werden in Straßenkolonien geboren und die allermeisten von ihnen sterben, bevor sie zwei Monate alt sind. Es sind kleine Unglückswürmchen, die vor ihrem Tod eine unvorstellbare Agonie, ein schreckliches Leiden ertragen müssen, dem unsere Gesellschaft gleichgültig gegenübersteht. Diese Kleinen sterben in den Händen von Kindern, die sie zum Spaß töten (wir sind leider schon Augenzeugen geworden), werden überfahren oder verhungern. Sie leiden auch oft an einer sehr starken Infektion der Atemwege, durch die sie nicht mehr richtig atmen und fressen können und langsam erblinden. Wenn sie nichts mehr sehen können, können sie kein Futter und kein Wasser mehr suchen und auch den Autos nicht mehr ausweichen. Sie bleiben unbewegt liegen und warten darauf, dass der Tod so bald wie möglich zu ihnen kommt.

Auf diesen Fotos sehen Sie die Unglückswürmer, die wir zuletzt gerettet haben. Mehr tot als lebendig lagen sie am Straßenrand, während die Menschen achtlos an ihnen vorübereilten oder sogar noch über die winzigen Kätzchen lächelten, ohne zu bemerken, was sich da vor ihren Augen abspielte. Wir haben noch keine Verteilermails über diese Kätzchen geschickt, weil wir noch nicht wissen, ob sie überhaupt durchkommen werden. Sie haben schrecklichen Durchfall, aus ihren Augen quillt Eiter, sie können kaum atmen und man spürt wirklich jeden Knochen ihrer winzigen Körperchen, die schon angefangen hatten, nach Tod zu riechen.

Aber es gibt noch viele weitere Kätzchen und wir brauchen Hilfe. Kurzfristige Hilfe: Pflegestellen, Adoptionen und Spenden. Und mittelfristige Hilfe: Protestierende Bürger, die ihre Stimme erheben und von unseren Lokalpolitikern Lösungen verlangen.

Der TSV El Arca de Noé kämpft darum, dass die Stadt Córdoba sich endlich engagiert und mit uns zusammenarbeitet, um die Katzen in den Straßenkolonien unserer Stadt zu kastrieren. Bisher basiert die Aktivität der Stadt Córdoba AUSSCHLIESSLICH darauf, die Katzen einzufangen und anschließend zu töten.
Wir glauben, dass dies eine UNGESCHICKTE, UNWIRKSAME und vor allem GRAUSAME Handlungsweise ist. Wir versuchen, ihnen klarzumachen, dass KASTRATION nötig und der einzige Weg ist, um im Lauf der Zeit immer weniger und irgendwann gar keine Katzen mehr in den Straßen und Gärten unserer Stadt zu sehen, die leiden und elend zugrunde gehen. Es ist weder teurer noch mühsamer, es ist einfach anders und neu für sie, unsere Politiker und Beamten. Wir appellieren deshalb an unsere spanischen Mitbürger, an die Stadt Córdoba und die städtische Tötungsstation zu schreiben und gegen diese untragbare Situation und das massenhafte Töten von Tieren in der Tötungsstation zu protestieren.

Leider hört man immer wieder, dass es den Straßenkatzen gut geht, dass sie frei und glücklich sind, dass es ihrer Natur entspricht, so zu leben – aber das ist einfach nicht wahr. Die Katzen auf der Straße erleben Hunger, Schmerzen, Traurigkeit, Einsamkeit, Agonie, Kälte, Angst, Schikanen, Durst, Leiden, Stress, Schläge, Misshandlungen – ihr Leben ist unendlich hart und grausam. Überall in Spanien sind Straßenkolonien an der Tagesordnung, sie sind für jedermann sichtbar, aber niemand sieht die TRAGÖDIE, die sich dahinter abspielt. Wir vom TSV El Arca de Noé de Córdoba haben nicht die Lösung für dieses schwere und sehr komplexe Problem, aber wir wollen mit aller Kraft verhindern, dass immer neue Unglückswürmchen in den Straßen unserer Stadt zur Welt kommen, auf die so eine schreckliche Situation wartet.

Deshalb möchten wir so viele Katzen wie möglich in den Straßenkolonien einfangen, kastrieren und wieder freilassen. Das ist etwas, das unsere Stadtverwaltungen machen müssten, wenn wir in einem zivilisierten Land wohnen würden, aber da das nicht der Fall ist: wir brauchen finanzielle Unterstützung, um die Katzenkolonien zu kontrollieren.

Wenn auch Sie aus dem Ausland uns helfen möchten, damit wir weiterhin Katzenkolonien kastrieren und Straßenkatzen retten können, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen, ist der einfachste Weg natürlich eine Spende – jeder Euro hilft und kommt ausschließlich den Tieren zugute. Sie können aber auch (und das wäre uns eine große Hilfe!) ein Tier, das wir bereits von der Straße retten konnten, in Pflege nehmen oder sogar adoptieren. Schauen Sie sich doch einmal in diesem Blog um, hier werden schon einige Katzen vorgestellt und es kommen laufend neue hinzu. Vielleicht finden Sie dort ja genau die Katze, die Sie gesucht haben, oder verlieben sich spontan in eine unserer Samtpfoten?
Auch mit Sachspenden können Sie uns helfen. Ob Futter, Medikamente oder Bettchen – es fehlt so ziemlich an allem. Vielleicht haben Sie ja etwas übrig und können es uns zur Verfügung stellen? Oder Sie bestellen Ihre Spende ganz bequem bei zooplus und lassen sie direkt nach Córdoba liefern…
Oder Sie kennen jemanden, der eine Katze adoptieren möchte und erzählen ihm von uns und unserer Arbeit?

Es gibt viele Möglichkeiten! Bitte sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie helfen möchten, gern auch per E-Mail an international (punkt) arcanoecordoba (at) gmail (punkt) com. Vielen Dank!

Mach dir nichts vor, auf der Straße GEHT ES MIR NICHT GUT

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