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Angsthündin Linda, geb. 06.06.2010, im Zwinger aufgewachsen

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Linda wurde im Sommer 2010 gerettet, zusammen mit ihrer Mutter und weiteren 6 Geschwistern. Mit ihrer etwas zutraulicheren Schwester Vicky hat sie lange in einem Zwinger unseres Tierheims gelebt, bis Vicky dann Ende Dezember 2014 von einem deutschen Tierschutzverein übernommen wurde.
Linda ist ein besonderer, schwieriger Hund. Sie ist im Zwinger aufgewachsen, hat nie ein Zuhause (oder eine Stadt, Straßenverkehr…) kennengelernt und ist deshalb natürlich sehr ängstlich und unsicher. Im Sommer 2014 haben wir unser Tierheim, das für sie ihre ganze Welt war, verloren und Linda musste in eine Hundepension umziehen, diese große Veränderung hat sie zusätzlich verunsichert. Ein Hundetrainer hat zwei Monate lang intensiv mit ihr gearbeitet und sie hat gute Fortschritte gemacht, hat ihm vertraut und ist mit ihm spazieren gegangen (in ländlicher Umgebung). Aber das reicht noch nicht, Linda braucht weiterhin Training, sie braucht einen geduldigen, erfahrenen Begleiter, eine Vertrauensperson. Jemanden, der sich dauerhaft mit ihr beschäftigt, der ihr nach und nach das Leben außerhalb des Zwingers zeigt und ihr die Angst vor all den vielen unbekannten Dingen und Geräuschen nimmt. Leider können wir uns ein solches Training auf die Dauer nicht leisten.
Linda ist kein aggressiver Hund, nur ängstlich und unsicher. Wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt, kann sie auch mal schnappen, aber nicht fest, sie zeigt damit nur, dass sie in Ruhe gelassen werden will. Sie hat mit anderen Hunden zusammengelebt und das tut ihr gut, weil sie sich an ihnen orientieren kann und sie ihr Sicherheit geben. Wenn diese Hunde aber zu nervös sind oder sie bedrängen, wehrt sie sich auch. Sie braucht ausgeglichene, ruhige und souveräne Hunde an ihrer Seite und kommt nicht mit jedem zurecht.
Außerhalb ihres Zwingers ist sie normalerweise ruhig, kann sich aber leicht erschrecken und will dann ihre Leine durchbeißen. Wenn sie ruhig und entspannt ist, lässt sie sich auch anfassen und streicheln, aber sie ist generell so ängstlich, dass sie das nur bei Menschen toleriert, die sie kennt und denen sie vertraut.
In all den Jahren, die Linda schon bei uns ist, hat sich noch nie jemand für sie interessiert. Wir wissen, dass es sehr schwierig ist, für einen solchen Hund ein Zuhause zu finden, aber wir wollen die Hoffnung nicht aufgeben. Linda hat schon so viel durchgemacht und wir wünschen ihr so sehr, dass sie endlich glücklich wird. Wir wollen nicht, dass sie weiterhin allein und ängstlich in einem Zwinger leben muss, wir wollen, dass sie eine Chance bekommt, dass sie nicht ihr gesamtes Leben hinter Gittern verbringen muss – sie ist gerade mal 5 Jahre alt. Vielleicht findet sich ja auf diesem Weg jemand, der es sich zutraut, einen Hund wie Linda bei sich aufzunehmen, mit ihr zu arbeiten und ihr zu zeigen, wie schön das Leben sein kann. Alternativ würden wir uns natürlich auch über Spenden oder eine Patenschaft freuen, um Linda weitere Trainingseinheiten finanzieren und auf die bisherigen Erfolge aufbauen zu können.

KONTAKT:
Gern auch per E-Mail an international (punkt) arcanoecordoba (at) gmail (punkt) com. Vielen Dank!

Mischlingsrüde Lobito, geb. 29.04.2012, kinderlieb

01-05-2016
01-05-2016
Lobito gehört weiterhin zu den Hunden, auf die niemand achtet, für die sich niemand interessiert… alle wollen einen kleinen Hund, wenn überhaupt. Lobito ist sehr lieb und hat endlich eine Chance verdient!

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11-10-2015
Noch immer keine guten Nachrichten für Lobito… er hat den ganzen Sommer im Zwinger verbracht und der Herbst brachte keine Änderung… und das ist für Hunde wie Lobito besonders schwer, die schon einmal auf einer Pflegestelle gelebt haben, in einem Zuhause, auch wenn es nur auf Zeit war. Wer macht unseren Lobito glücklich und gibt ihm ein Zuhause?

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17-07-2015
Als wir Lobito von der Straße gerettet haben, haben wir ihm ein Zuhause versprochen… aber inzwischen können wir ihm nicht mal mehr ein vorübergehendes Zuhause auf einer Pflegestelle bieten. Er muss weiterhin hinter Gittern leben, eingesperrt im Zwinger, Tag und Nacht.
Hier ein aktuelles Video von Lobito und den anderen Hunden, die im provisorischen Tierheim oder in der Hundepension leben:

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21-05-2015
Lobito hat sich auf seiner Pflegestelle sehr gut entwickelt, war lieb und respektvoll und den Kindern gegenüber so unterwürfig und geduldig, wie man nur sein kann. Aber damit ist jetzt Schluss – seine Pflegefamilie ist umgezogen und durfte ihn nicht mitnehmen. Leider hat sich auch sonst niemand gefunden, der ihn hätte aufnehmen können, und so ist Lobito vor einigen Wochen in einem unserer Zwinger gelandet. Wer holt ihn dort heraus und schenkt ihm ein Zuhause?

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Lobito wurde im Oktober 2014 im Straßengraben gefunden, er konnte sich kaum bewegen und einige Anwohner versorgten ihn mit Futter. Nach ein paar Tagen hörte er aber auf zu fressen, er wollte auch keinen Kontakt mit Menschen mehr und blieb zusammengekauert im Gras liegen. Die Anwohner haben uns dann verständigt und wir haben Lobito in eine Tierklinik gebracht, wo seine schlimmen, völlig entzündeten Wunden gereinigt und behandelt wurden. Danach kam Lobito auf eine Pflegestelle, wo er sich sehr gut erholt und zu einem fröhlichen und dankbaren Hund entwickelt hat.
Lobito ist ein großer, sehr verträglicher, braver und ruhiger Hund. Andere Tiere behandelt er sehr respektvoll, auch die Welpen, mit denen er zusammenlebt. Er geht sehr gern spazieren und ist überhaupt gern mit seinen Menschen zusammen. Mit Kindern versteht er sich hervorragend, er passt auf sie auf und achtet immer darauf, nichts zu tun, was sie stören könnte.

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Lieber Iker, geb. 09.09.2007, Diskospondylitis

23-03-16
23-03-2016
Iker ist schon lange Teil der Arca-Familie und es geht ihm gut, aber wir wünschen uns für ihn so sehr endlich eine richtige Familie, die ihm ein Leben außerhalb des Zwingers bieten kann. Wer hat ein Herz für unseren Iker?

14-02-16
14-02-2016
Iker hat ein neues Zuhause – nicht das Zuhause, das wir uns für ihn wünschen würden, aber immerhin einen Platz in unserem neuen Tierheim. Ob er wohl auch noch mal ein richtiges Zuhause bekommen wird, eins für immer? oder wenigstens eine Pflegestelle?

08-10-15
08-10-2015
Ikers Krankheit entwickelt sich sehr gut, man merkt ihm beim Gehen fast nichts mehr an. Wir müssen aufpassen, dass er keine ruckartigen Bewegungen macht und die Beine nicht überanstrengt, dass er nicht rennt und springt, aber das ist gar nicht so einfach, denn wenn der Arme für ein paar Minuten am Tag seinen Zwinger verlassen darf, will er nur gestreichelt werden und sich auf der Wiese herumrollen.

20-02-15
20-02-2015
Iker sieht zwar aus wie ein Schäferhund-Mix, aber wir haben zunehmend den Verdacht, dass er in Wirklichkeit eine Katze ist. Er legt sich auf den Rücken, damit man ihm den Bauch krault, spielt liebend gern, streicht einem um die Beine, lässt sich bürsten und sucht ständig Zuwendung und Nähe. Leider bekommt er davon viel zu wenig, denn er muss weiterhin in einem Zwinger leben und fast den ganzen Tag hinter Gittern verbringen.

01-02-15
01-02-2015
Iker ist immer noch allein. Er verbringt seine Tage hinter Gittern, kann nur für ein paar Minuten frei herumlaufen und muss dann wieder zurück in den Zwinger. Wir können ihm nichts Besseres bieten und es ist sehr traurig, dass er vielleicht nie ein richtiges Zuhause kennenlernen wird. Wir wollen für ihn das beste, ein Für-immer-Zuhause, aber auch eine Pflegestelle wäre schon schön.
Seine Krankheit ist durch die Medikamente unter Kontrolle und er ist sehr lieb und schmusig. Finden wir ein Zuhause für ihn, bevor es zu spät ist?

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Iker wurde ausgesetzt an einer Tankstelle gefunden und in unser Tierheim gebracht. Als er 2 Jahre alt war, wurde eine Hüftdysplasie auf der linken Seite diagnostiziert, eine Operation war aber nicht erforderlich. Im Juli 2013 wurde dann eine Diskospondylitis festgestellt, durch die er seine Wirbel im Lenden-/Beckenbereich (und damit die Hinterbeine) nicht mehr kontrollieren konnte und immer wieder hinfiel. Durch die medikamentöse Behandlung hat sich sein Zustand aber gebessert, er fällt jetzt nicht mehr hin und man merkt ihm nur ein leichtes Lahmen an. Seine Spaziergänge sollen kürzer und eher gemütlich sein, manchmal gehen wir aber auch im Laufschritt mit ihm und das gefällt ihm sehr gut. Er darf sich nur nicht überanstrengen. Auch beim Spielen muss man aufpassen, dass es nicht zu wild wird.
Von Ende 2013 bis August 2014 war Iker auf einer Pflegestelle, wo er sich auch gut eingelebt hat, musste dann aber wieder zurück in einen Zwinger des Tierheims.
Auf Spaziergängen nimmt Iker gern Kontakt mit anderen Hunden auf, er versteht sich generell gut mit mittelgroßen bis großen Hunden, kommt mit kleinen (besonders Rüden) aber weniger gut zurecht. Bei fremden Menschen braucht er seine Zeit und man muss ihn den ersten Schritt machen lassen, wenn er sich aber erst einmal sicher fühlt und seinem Menschen vertraut, fühlt er sich richtig wohl und ist sehr liebevoll. Dann lässt er sich auch sehr gern streicheln und kuscheln, streicht einem um die Beine, lässt sich den Bauch kraulen und gibt Küsschen. Er ist wirklich sehr lieb, aber schüchtern.
Man sollte zumindest am Anfang darauf achten, sich ihm nicht unvermittelt zu nähern, da er sich sonst aus Angst verteidigen will, und sich stattdessen in Ruhe von ihm beschnuppern lassen (das gilt auch für Begegnungen auf Spaziergängen). In Stresssituationen hat Iker auch schon einmal geschnappt und es ist generell schwierig, ihn zum Tierarzt zu bringen oder ihm eine Spritze zu geben, weil er Angst hat und sich wehrt. Iker braucht also erfahrene Menschen, die mit ihm umzugehen wissen.

Ein Zuhause für Iker müsste folgende Bedingungen erfüllen:
– keine glatten Böden (darauf kann er seine Hinterbeine nicht gut koordinieren)
– keine Treppen (Treppensteigen ist die Bewegung, die ihm am meisten schadet)
– ideal wäre ein Haus mit Garten
– am besten keine weiteren Tiere oder aber ruhige und unterwürfige. Mit aktiven Hunden würde er zu spielen versuchen und abrupte Bewegungen sind gar nicht gut für ihn
– Kinder sollten nicht zu jung sein und wissen, wann sie Iker in Ruhe lassen müssen
– Iker muss alle 12 Stunden seine Medikamente nehmen

Hier einige Videos von Iker:
Juli 2013
http://www.youtube.com/watch?v=Zn0Mq7ZQrvc&feature=youtu.be
http://www.youtube.com/watch?v=vuB_Gxl9KVc&feature=youtu.be
http://www.youtube.com/watch?v=j4LV-6s6NC4&feature=youtu.be
http://www.youtube.com/watch?v=fT4k8QRTEE4&feature=youtu.be
Hier sieht man gut, dass er gern laufen und spielen will, dass aber seine Beine nicht mitmachen und immer wieder unter ihm wegrutschen – aber davon lässt er sich nicht unterkriegen und läuft einfach weiter, so gut er kann! Leider verschlechtert sich sein Zustand und er hat durch das häufige Nachziehen jetzt schon Verletzungen an den Beinen.
August 2013
http://youtu.be/hdTG9p7CsmQ
Juni 2014
http://youtu.be/L6spWaFwb4E

Wir wünschen uns sehr, dass Iker nach so vielen Jahren trotz seiner besonderen Situation doch noch ein liebevolles Zuhause findet, in dem er für immer bleiben darf.

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