Perreras – Tötungsstationen in Spanien

UNTERSCHIEDE ZWISCHEN TÖTUNGSSTATION UND TIERHEIM

TÖTUNGSSTATION (PERRERA) TIERHEIM (PROTECTORA)
Einfangen des Tiers, das auf der Straße stört Rettung des ausgesetzten Tiers
Lagerung des Tiers in einem kleinen, schmutzigen,
kalten Käfig mit ständig feuchtem Boden, wo es
leben und schlafen muss.
Unterbringung in sauberem Zwinger mit angemes-
sener Temperatur, Spielzeug sowie Hundebett und
Decke zum Schlafen.
Nahrung: Schlachtabfälle, minderwertiges
Trockenfutter in zu geringer Menge, um möglichst
wenig auszugeben.
Ernährung mit ausreichender Menge speziellem und hochwertigem Trockenfutter je nach Rasse, Größe,
Alter und Gesundheitszustand.
Umgang mit den Tieren wie mit Kartoffelsäcken.
Ergebnis: misshandeltes, verängstigtes Tier, das
niemals seinen Käfig verlassen wird, nicht einmal,
um gesäubert oder desinfiziert zu werden, und
das niemals ein freundliches Wort oder eine ange-
messene Pflege bekommen wird.
Umgang mit dem Tier wie mit einem lebendigen
und sensiblen Wesen, Behandlung mit Liebe, Zuneigung und Respekt, das Tier verlässt täglich seinen Zwinger für einen Spaziergang, während dieser
gereinigt wird, und spielt auf dem Pausenhof mit den anderen Hunden.
Das Tier wird nur 10 bis 15 Tage am Leben
erhalten und ist verängstigt, weil es den Tod riecht.
Das Tier wird zeitlich unbegrenzt am Leben erhalten, bis die geeignete Familie gefunden ist, und es wird
dafür gesorgt, dass es während seines Aufenthalts glücklich ist.
Keinerlei tierärztliche Versorgung, auch wenn das
Tier krank oder verletzt ankommt, es ist ja die reine Verschwendung, Geld für Medikamente auszugeben, denn nach 15 Tagen wird dieses Tier…
Vollständige tierärztliche Versorgung, das Tier wird
entwurmt und entfloht, geimpft, sterilisiert, betreut
und mit Medikamenten behandelt, wenn es krank oder verletzt ist, denn dieses Tier wird schließlich…
EINGESCHLÄFERT… ADOPTIERT…
WAS IST IHNEN LIEBER?

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von La Voz Animal, Parla (Madrid), Spanien, http://www.lavozanimal.com

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5 Gedanken zu „Perreras – Tötungsstationen in Spanien

  1. Nancy Richter

    Hallo, das ist echt traurig! Sowas den Tieren anzutun.
    Sowas müsste verboten werden!
    Ich War letztes Jahr das erste mal in der Türkei und habe das erste mal Straßen Hunde gesehen mit ihren Welpen, am Strand hatte ich sie immer gefüttert hatte Mitleid gehabt hätte gerne welche mit nach Deutschland genommen.
    Aber es ging leider nicht!
    Wo ich zum Flughafen fuhr da schaute ich aus dem Fenster und da lagen zwei über fahren Hunde.
    Würde auch gerne einen Hund wieder haben der es zuvor nicht schön hatte.
    Meiner ist vor kurzem gestorben er War 14 Jahre alt und sehr schwach musste ihn leider einschläfern lassen.
    Und das tut mir heute noch weh!
    Ich wünsche mir das viele Hunde und Katzen ein schönes Zuhause bekommen wo sie es schön haben.
    LG Nancy Richter

    Antwort
    1. ulrikeschier Autor

      Hallo Nancy,

      vielen Dank für deine Nachricht! Ja, es müsste verboten werden – leider ist das Gegenteil der Fall, es ist erlaubt und die Tötungsstationen werden sogar von der Stadt bzw. dem Staat betrieben. Und ja, sehr viele Menschen, die in südliche Länder in den Urlaub fahren, sehen dort vielleicht zum ersten Mal Straßentiere bzw. sind sich gar nicht bewusst, dass es sie gibt und unter welchen Bedingungen und in welcher Gefahr sie leben müssen.
      Wenn du gern einen „neuen“ Hund adoptieren möchtest… melde dich doch bitte per E-Mail. Vielleicht hat ja eine unserer Fellnasen Glück und findet bei dir ein neues Zuhause?!

      Vielen Dank und viele Grüße
      Ulrike

      Antwort
  2. Maya

    Ich habe mit viel Interesse die Artikel gelesen. Leider kenne ich die Situation der Strassenhunde in Spanien sehr gut. Ich lebe hier seit 15 Jahren. Mit uns Leben zur Zeit 6 Hunde, 11 Katzen, 2 Esel und ein paar Hühner. Wir haben eine kleine Arche Noah und ich wünsche mir so sehr, dass in Bezug auf die Strassenhunde endlich das Thema „Kastration/Sterilisation“ aufgegriffen wird. Selbst spanische Freunde verwerfen die Hände bei diesen Worten. Aufklärung wäre dringendst nötig. Ich für meinen Teil leiste meinen Beitrag mit Gesprächen und nehme auch einsame Strassenhunde bei mir auf. Durch die vielen Jahre habe ich festgestellt, dass wilde Hunde im Rudel sehr gut zurecht kommen und nicht sofort auf Hilfe angewiesen sind, Es gibt jedoch auch jene, welche keinen Anschluss im Rudel finden und langsam verhungern und verdursten. Läuft mir einer dieser einsamen Fellnasen über den Weg, nehme ich ihn mit nach Hause, versorge ihn und integriere ihn in unser Rudel. Beim nächsten Besuch meiner Tierärztin wird dann nach einem Chip gesucht und falls da tatsächlich einer sein sollte, machen wir uns daran, die Eigentümer zu Informieren.
    Wieso liest man sowenig über dieses Thema in der Presse? Wo bleibt der spanische Tierschutz mit Aufklärungskampanien? Tiere einfangen und töten ist ja bestimmt nicht die Lösung !!! Und im Hintergrund passiert noch viel schlimmeres für die eh schon armen Hunde .. :((((((
    Ich wünsche mir wirklich sehr, dass mehr getan wird, von allen Seiten.
    Da mein Herzhund bereits ein stattliches Alter hat, suche ich nun einen Nachfolger. Er sollte mittelgross (zwischen 10 kg und 16 kg) sein, wenn möglich langhaarig, Katzenfreundlich, haustauglich und rudelfähig sein. Unter Umständen würde ich auch einem Leishmaniose-Patienten ein Zuhause bieten. Wir wohnen in der Nähe von Lorca (Provinz Murcia). Sollte sich in Reichweite eine solche Fellnase in einem Tierheim befinden, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme freuen.
    In diesem Sinne, herzliche Grüeässlis, Maya

    Antwort
    1. ulrikeschier Autor

      Vielen Dank für deinen Beitrag, Maya, und für deinen Einsatz für die Straßenhunde in Spanien! Es wäre toll, wenn einer unserer Hunde bei dir ein Zuhause finden könnte! Wir melden uns per E-Mail bei dir

      Antwort

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